VATERTAG
Heute ist für viele Männer "der Tag" - Vatertag. Dieser Tag kommt der sogenannten "5. Jahreszeit", dem Fasching, sehr nahe. Da wird gefeiert, teilweise viel Alkohol getrunken, hemmungslos geredet und abartig gewitzelt - oftmals auch Unzucht getrieben. Man kann jetzt nicht unbedingt sagen, dass die Ausartung dieses "Feiertages" ganz und gar nicht im Sinne des Erfinders wäre, denn Wikipedia gibt zum Ursprung dieses "Feiertages" folgende Auskunft: "Der Vatertag ist ein Brauchtum, das in verschiedenen Teilen der Welt gefeiert wird, insbesondere in Deutschland, wo er traditionell an Christi Himmelfahrt gefeiert wird. Der Ursprung des Vatertags lässt sich nicht genau bestimmen, aber es wird angenommen, dass sich verschiedene Traditionen miteinander vermischt haben, insbesondere die feuchtfröhlichen Herrentagspartien, die eine Verbindung zu den Riten des christlichen Feiertags haben. Der Vatertag wurde vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung eingeführt, vermutlich aus wirtschaftlichen Interessen von Brauereiunternehmern." (Quelle: Wikipedia)
Ob es nun Tradition, gepaart - und damit meist untrennbar und undurchschaubar vermischt - mit den Ambitionen der katholischen Sekte ist, oder ob es eine umsatzsteigernde Erfindung der Bierindustrie war – es bleibt sich gleich, denn alle beliebten Wurzeln dieses sogar zu einem Feiertag hochstilisierten teuflischen Treibens – spucken dem wahren Kern blasphemisch-frech ins Gesicht. Und um es ganz offen zu sagen: es ist auch kein Kern, es ist eine Person, der wir – nicht nur an diesem einen Tag – mit ganzem Herzen gedenken und täglich für Sein Werk danken sollten: Jesus Christus!
Die Bibel sagt dazu: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." (Johannes-Evangelium 3:16).
Jesus Christus hat ein sündloses Leben geführt und ist dann für unsere Sünden am Kreuz gestorben. Er hat Sein Heiliges Blut – das Blut Gottes – vergossen, um damit für unsere Sünden zu zahlen. Er hat stellvertretend die Todesstrafe auf sich genommen, damit wir durch Sein Heiliges Blut errettet und befreit sind. Jesus Christus ist gestorben, Sein Körper war drei Tage im Grab gelegen und dann hat Ihn der Heilige Geist Gottes auferweckt von den Toten. Danach war Jesus Christus noch 40 Tage auf der Erde bevor Er dann in den Himmel aufgefahren ist. Das Neue Testament berichtet darüber klar und ausführlich.
Die Bibel sagt dazu:
"Dieser [also Jesus Christus] ist seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes; und Engel und Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen." (1. Petrus 3:22)
"Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen." (Matthäus-Evangelium 28:18-20)
Die Himmelfahrt Jesu Christi hat auch einen weiteren sehr tiefen und markanten Sinn:
Jesus erklärt dies im Johannes-Evangelium 14:12 wie folgt: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe."
Jesus Christus sagte zu Seinen Jüngern, dass Er gehen, aber ihnen einen Helfer, einen Beistand senden würde, wenn Er dann im Himmel mit dem Vater auf Seinem Thron sitzt. Durch eben diesen Beistand, den Heiligen Geist, ist es uns Nachfolgern Jesu Christi auch möglich, so zu leben, wie Jesus Christus gelebt hat (1. Johannes-Brief 2:6) und auch Seine Werke hier auf Erden zu tun (Johannes-Evangelium 14:12). Denn Jesus sagte ja auch von Seinen Nachfolgern, dass sie das Licht der Welt und das Salz der Erde sind. (Matthäus-Evangelium 5:13-16)
Also denken wir daran, wenn wir uns den fleischlichen Gelüsten eines weltlich-traditionellen und in die Alibi-Farben eines teuflisch-religiösen Systems getauchten, vermeintlich "christlichen" Feiertags hingeben, dass dieser Tag uns einmal mehr darauf aufmerksam machen sollte, dass Jesus Christus für unsere Sünden gestorben ist, am dritten Tage auferweckt wurde und in den Himmel aufgefahren ist, damit wir, die Nachfolger und wahren Christen, Seine Werke hier auf Erden vollbringen. Daran sollten wir nicht nur ein Mal im Jahr, sondern täglich, ja stündlich und minütlich denken und Gott dafür danken!
Jesus Christus lebt! Er wird bald wieder vom Himmel auf diese Erde zurückkommen, um Seine Herrschaft, in Herrlichkeit. Pracht, Wahrheit und Gerechtigkeit anzutreten! Amen.
Dietmar Reichenberger, www.IMJC.world
