ES WAR KEIN FREITAG!
Ich habe jetzt eine Zeit lang überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass heute (Dienstag, 31.03.2026) exakt der gleiche Tag ist, an dem Jesus Christus mit Seinen Jüngern das Abendmahl eingenommen hat. Heute, am Dienstag, 31.03.2026, bei Sonnenuntergang, beginnt der 14. Nisan im jüdischen Kalender. Der 14. Nisan ist der Tag, an dem das Passalamm in Ägypten geschlachtet worden ist.
Beim Gott Israels beginnt der neue Tag immer mit dem Sonnenuntergang.
So hat das neue Jahr Gottes, mit dem 1. Nisan, auch am 18.03.2026 bei Sonnenuntergang begonnen und endete am 19.03.2026 bei Sonnenuntergang.
Nun wieder zurück zum 14. Nisan: Jesus Christus ist das Passah-Lamm, welches am 14. Nisan geopfert wurde. Jesus Christus wurde am 14. Nisan um 9 Uhr morgens gekreuzigt (zur 3. Stunde) und starb um 15 Uhr nachmittags am Kreuz, zur Zeit des Abendopfers.
Jesus Christus war das Lamm Gottes, das hinweg genommen hat die Sünde der Welt, wie die Bibel sagt. Da Jesus Christus selbst das Passah-Lamm war, konnte Er das Brot und den Wein nicht zu der Zeit einnehmen, zu der Er starb. Jesus Christus starb am Nachmittag bzw. Abend des 14. Nisan. So musste Jesus Christus mit Seinen Jüngern das Abendmahl also vorher eingenommen haben. Er nahm es, wenn man die Chronologie dieses Tages aus der Bibel eruiert, am Vorabend mit Seinen Nachfolgern ein. Der Vorabend war zwar, laut unserem westlich-modernen Kalender, dann noch ein anderer Tag, doch bei Sonnenuntergang beginnt ja ein neuer Tag des HERRN, also nahm Jesus Christus das Abendmahl zwar am Vorabend (nach Sonnenuntergang) ein, aber schon zu Beginn des 14. Nisan. Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass Jesus Christus ca. 24 Stunden später am Kreuz starb (immer noch am 14. Nisan).
Der 14. Nisan im Jahre 2026 beginnt also am Abend, nach Sonnenuntergang des 31.03.2026. 2026 ist dies ein Dienstag. Jesus Christus starb am Abend des anderen Tages, vor Sonnenuntergang, welcher dann immer noch der 14. Nisan war.
Er wurde dann vor Sonnenuntergang in das Grab gelegt. Man muss dazu wissen, dass der Gott Israels nach dem 14. Nisan einen hohen Feiertag, einen Sabbath, angeordnet hat. An diesem Tag, wie auch an jedem anderen Sabbath, war es geboten, den Sabbath auch einzuhalten und nicht zu arbeiten und nicht mehr als eine Sabbathmeile zu gehen. Dieser hohe Sabbath, eben der 15. Nisan, begann wiederum am Abend des 14. Nisan, bei Sonnenuntergang. Deswegen hatte man sich so beeilt, Jesus Christus noch rechtzeitig in das Grab zu legen, weil nach Sonnenuntergang jegliche Beschäftigung, die über die genehmigte Arbeit eines Sabbaths hinausging, nicht erlaubt war.
Nun liegt der Leichnam Jesu Christi im Grab. Jesus Christus selbst erklärte – und die Schriften des Alten Testaments besagen dies auch – dass Jesus Christus drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde zubringen müsste. Drei Tage und drei Nächte. Ein Tag hat 24 Stunden. Drei Tage sind 72 Stunden. Wir rechnen also: Jesus Christus ist am 14. Nisan gegen Abend gestorben. Dann war Er drei Tage im Schoß der Erde: Am 15. Nisan abends war es ein ganzer Tag. Am 16. Nisan abends war es ein weiterer Tag. Am 17. Nisan abends war der dritte Tag vollendet.
Nun nehmen wir unseren Kalender für eine Berechnung zur
Hilfe:
Am Dienstag (31.03.2026) feierte Jesus Christus, zu Beginn des 14. Nisan, das Abendmahl
mit Seinen Jüngern, also einen Tag, 24 Stunden vor dem eigentlichen Passah-Fest.
Dann, am Ende des 14. Nisan, gegen Abend, starb Jesus Christus. Das wäre dann
bei uns der Mittwoch, 1. April 2026. Dann lag der Leichnam Jesu drei Tage im
Grab: Also von Mittwoch, Sonnenuntergang, 1. April bis Samstag, Sonnenuntergang,
4. April. Mit Sonnenuntergang Samstag, 4. April, stand Jesus Christus von den
Toten auf, da ja der Sonnenuntergang des Samstag, also die Nacht auf den Sonntag
einen neuen Tag im hebräischen Kalender darstellt und die 72 Stunden damit
erfüllt wurden, welche die erwähnten drei Tage erfüllen.
Jesus Christus ist also am Samstag-Abend, bei Sonnenuntergang auferstanden. Die Bibel beschreibt folgende Szene: "Am ersten Tag der Woche aber kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein von dem Grab hinweggenommen war." (Johannes-Evangelium 20:1).
Es war der erste Tag der Woche, also ein Sonntag, denn der Samstag, der gewöhnliche Sabbath, war der letzte Tag der Woche und der Sonntag markierte folglich den ersten Tag der Woche. Da war aber, als es noch dunkel war, das Grab schon leer. Das spricht also dafür, dass Jesus Christus bereits am Samstag-Abend, zum Ende der 72 Stunden, am Ende des dritten Tages, zu Sonnenuntergang, auferstanden ist. Wo Jesus Christus diese Nacht zugebracht hat, sagt die Bibel nicht. Fakt ist aber, dass Er am ersten Tag der Woche bereits wieder am (ewigen) Leben war!
Fällt uns etwas auf? Die Ereignisse, die vor ca. 2000 Jahren stattgefunden haben, sind in diesem Jahr mit den Wochentagen identisch! Ja!
Wiederholen wir nochmals:
Dienstagabend: letztes Abendmahl mit den Jüngern, danach Garten Gethsemane, dann in der Nacht die Verhaftung Jesu Christi.
Mittwochmorgen: Am kommenden frühen Morgen vor Gericht bei Pilatus, Auspeitschung, Hinrichtung.
Mittwochnachmittag: Tod Jesu Christi.
Mittwochabend: Grablegung.
Samstagabend bei Sonnenuntergang: Auferstehung
Sonntag: Jesus Christus erscheint als erstes Maria Magdalena.
Wir haben im Jahr 2026 genau dieselbe Tageskonstellation, wie sie bei den biblischen Ereignissen bei Jesu Christi Kreuzigung gewesen sein muss!
Ist das nicht faszinierend?
Shalom!
Dietmar Reichenberger, www. IMJC.world
